What is fermentation?

Fermentation is a natural method of altering food using microorganisms such as lactic acid bacteria, yeasts, or certain molds, thereby preserving it. During this process, sugars and other components in the food are broken down and converted into new substances. This process is called fermentation.

The Benefits of Fermentation

Fermentation offers several benefits—for flavor, health, and sustainability. That is exactly why this traditional preservation method is making a strong comeback today.

Intensiver Geschmack und Umami

Rich flavor and umami

Natural preservation without chemicals

Fermentation is a preservative-free [JR2.1] method. Salt and lactic acid naturally protect food from harmful bacteria. This keeps vegetables, beverages, and dairy products edible for months—all without a refrigerator.

Sustainable and zero-waste friendly

Fermentation hilft dabei, Lebensmittel länger frisch zu halten, überschüssige Ernten zu verwerten und weniger wegzuwerfen. Perfekt für eine ressourcenschonende Küche.

Bessere Verdaulichkeit

Beim Fermentationsprozess werden Kohlenhydrate, Eiweiße und Faserstoffe teilweise abgebaut. Dadurch werden Lebensmittel leichter verdaulich, oft bekömmlicher und für viele Menschen verträglicher.

Natürlich reich an Probiotika

Durch die Fermentation entstehen lebende Milchsäurebakterien, sogenannte Probiotika.

Mehr Nährstoffe

Im Gegensatz zum Kochen oder Einkochen bleiben beim Fermentieren viele hitzeempfindliche Vitamine erhalten. In manchen Lebensmitteln entstehen sogar mehr Vitamine als vorher, zum Beispiel Vitamin C und B-Vitamine im Sauerkraut.

Das brauchst du fürs Fermentieren

Zum Fermentieren brauchst du nur wenige, einfache Utensilien und die meisten hast du wahrscheinlich bereits zuhause. Wichtig sind frisches Gemüse, natürliches Salz (ohne Rieselhilfen) und ein sauberes Glas mit Deckel oder Gärventil. Das Salz sorgt dafür, dass unerwünschte Bakterien gehemmt werden und die Milchsäurebakterien sich gut entwickeln können. Außerdem sollte das Gemüse immer vollständig von Flüssigkeit bedeckt sein. Dafür sind Gewichte oder ein kleiner Glasstein praktisch. Ein Schneidebrett, ein Messer und etwas Geduld reichen aus, um loszulegen.

So funktioniert es

Der Ablauf der Fermentation ist dabei meist einfach: Zunächst werden die Zutaten vorbereitet und gereinigt, anschließend mit Salz oder Starterkulturen vermischt und in ein sauberes Gefäß gefüllt. Um optimale Bedingungen zu schaffen, sollte der Luftkontakt möglichst vermieden werden. Danach beginnt die eigentliche Fermentation, die, je nach Lebensmittel, einige Tage bis mehrere Wochen dauern kann. Abschließend werden die Fermente regelmäßig kontrolliert und kühl gelagert.


Fermentation basiert auf einem natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien, Hefen oder Pilzkulturen Zucker und andere Nährstoffe in neue Stoffe wie Milchsäure, Kohlensäure oder Alkohol umwandeln. Besonders bei der Gemüsefermentation übernehmen Milchsäurebakterien die Hauptrolle: Sie vermehren sich unter sauerstoffarmen Bedingungen und produzieren Milchsäure, die den pH-Wert senkt und das Lebensmittel auf natürliche Weise haltbarer macht. Salz unterstützt diesen Prozess zusätzlich, indem es unerwünschte Keime hemmt und optimale Bedingungen für die gewünschten Mikroorganismen schafft. Während der Fermentation verändern sich dadurch nicht nur Haltbarkeit und Konsistenz, sondern auch Geschmack und Aroma. Aus einfachen Zutaten entstehen so komplexe, leicht säuerliche und charakteristische Fermente.

Die beliebtesten fermentierten Lebensmittel

Fermentierte Lebensmittel gewinnen immer mehr an Beliebtheit und das aus gutem Grund. Durch die natürliche Fermentation entstehen intensive Aromen, eine längere Haltbarkeit und wertvolle Probiotika.

Viele dieser Lebensmittel kennen wir seit Jahrhunderten aus traditionellen Küchen weltweit. Ob Sauerkraut, Kimchi, Kombucha, Joghurt oder Sauerteig - jedes Ferment bringt seinen ganz eigenen Geschmack und gesundheitlichen Nutzen mit.

Gemüse

Fermentiertes Gemüse ist einer der einfachsten und beliebtesten Einstiege in die Fermentation. Durch Salz und natürliche Milchsäurebakterien wird das Gemüse haltbar, bekommt ein intensives Aroma und bleibt reich an wertvollen Nährstoffen. Ob Karotten, Kohl, Gurken oder Paprika, fast jedes Gemüse eignet sich. Perfekt für eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung und ideal, um die saisonale Ernte länger zu genießen.

Kimchi

Kimchi ist ein traditionelles koreanisches Ferment aus Chinakohl, Knoblauch, Ingwer und Chili. Sein würzig-scharfer Geschmack macht es zu einem echten Geschmacks Booster für Bowls, Reisgerichte und Suppen. Kimchi ist ein Klassiker für alle, die fermentierte Lebensmittel lieben.

Milchprodukte: Joghurt, Kefir & Co.

Fermentierte Milchprodukte wie Joghurt, Kefir oder Skyr enthalten lebende Kulturen.  Sie schmecken frisch, mild oder leicht spritzig und lassen sich vielseitig in Frühstück, Snacks und Smoothies integrieren.

Sauerteig

Sauerteig entsteht durch die Fermentation von Mehl und Wasser. Natürliche Hefen und Milchsäurebakterien sorgen für einen aromatischen Geschmack, lockere Krume und bessere Verdaulichkeit. Im Vergleich zu industriellem Brot enthält Sauerteigbrot weniger Zusatzstoffe und ist oft bekömmlicher. Außerdem bleibt es länger frisch. Perfekt für alle, die gerne bewusst genießen und selbst Brot backen möchten.

Getränke

Zu den bekanntesten fermentierten Getränken zählen Kombucha, Wasserkefir und Ingwerbier. Sie werden durch natürliche Hefen und Bakterien leicht spritzig und enthalten probiotische Kulturen. Viele schätzen sie als erfrischende, zuckerarme Alternative zu Limonaden. Ihr lebendiges Aroma reicht von mild-süß bis angenehm säuerlich.

Mögliche Probleme beim Fermentieren

Beim Fermentieren kann manchmal etwas schiefgehen. Aber die meisten Probleme lassen sich leicht vermeiden. Häufig entsteht Schimmel, wenn das Gemüse nicht vollständig unter der Lake liegt. Achte daher immer darauf, dass alles gut bedeckt ist und verwende möglichst saubere Gläser und Utensilien. Ein weiteres Problem sind unangenehme Gerüche: Während der ersten Tage riecht es oft strenger, danach sollte das Ferment insgesamt säuerlich-frisch duften, nicht faulig. Wird das Gemüse zu weich oder matschig, war meist der Salzgehalt zu niedrig oder die Temperatur zu warm. Ideal sind etwa 2 % Salz und 18–22 °C Raumtemperatur.

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Häufig gestellte Fragen

Ja, Fermentieren funktioniert sehr gut zuhause, oft ohne Spezialausrüstung. Du brauchst lediglich frisches Gemüse, Salz, ein Glas mit Deckel oder Gärverschluss und sauberes Arbeiten. Die Natur erledigt den Rest. Wichtig ist, dass das Gemüse vollständig unter der Lake bleibt, damit keine unerwünschten Keime wachsen. Viele Anfänger starten mit Sauerkraut, Kimchi oder fermentierten Karotten, da diese zuverlässig gelingen. Zuhause fermentieren ist günstig, nachhaltig und macht Spaß.

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